Ukrainehilfe

Wer kann und möchte, kann jetzt sofort etwas tun!

Es ist wieder Krieg in Europa. Keine 800 Km von der deutschen Grenze entfernt beginnt die Ukraine.

Im Norden, Osten und Süden ist das Land weitgehend eingeschlossen, im Westen ist lediglich der nördliche Korridor noch frei. Die Ukraine wurde am 24. Februar 2022 von Russland angegriffen. Insbesondere im Osten und Süden des Landes finden schwere Kämpfe statt, werden ganze Städte verwüstet. Im restlichen Land breiten sich Armut, Angst und Entbehrung aus. Millionen Menschen sind auf der Flucht und im ganzen Land muss man mit Luftalarm und Raketenbeschuss leben. Jeder Tag des Krieges zerstört nicht nur Haus und Wohnung, Arbeitsplätze und Lebensleistungen. Jeder Tag bringt auch Tod, Leid und Verstümmelung.

Ende Februar begannen wir mit der Unterstützung von Flüchtlingen an der polnisch/ukrainischen Grenze (Erstaufnahme, Notaufnahmezelte, Lebensmittelausgaben) und seit April helfen wir direkt in der Ukraine. Unser Zielort in der Ukraine war bislang Riwne (ca. 400 Km östlich der Grenze Polen/Ukraine, Richtung Kiew). Wir fuhren die Transporte selbst hin und übergaben sie in die Hände der Stadtverwaltung, die von dem Verein „Hilfe für die Wohnblockbewohner in Riwne“ unterstützt wird. Wir unterstützten auch die direkte Verteilung der Hilfen, in die Hände der Menschen. Alle Hilfen gingen direkt in das Kriegsland und weit hinter die Grenze. Das ist nicht ganz ungefährlich, aber wir haben seit über 30 Jahren Erfahrung in der Arbeit in Krisen-, Kriegs- und Katastrophengebieten.

 

Vergangenes:

März: 3 Transporte an die ukrainisch/polnische Grenze (2 Anhänger mit 500 Kg und 2000 Kg Hilfsgütern, wie ein 7,5 Tonner Lkw mit Hilfsgütern). Geschätzter Wert: 35.000 €.
März: Vermittlung von Flüchtlingen und Mitnahme von Flüchtlingen nach Deutschland.
April: 1 Transport an die ukrainisch/polnische Grenze (7,5 Tonner Lkw). Geschätzter Wert: 20.000 €.
Mai:  1 Transport direkt nach Riwne in der Ukraine mit einem 40 Tonner Lkw. Geschätzter Gesamtwert Einkaufspreis (nicht Marktwert): 455.000 €.
Juni: 1 Transport direkt nach Riwne in der Ukraine mit einem 40 Tonner Lkw. Geschätzter Wert: 20.000 €.

Nicht eingerechnet sind die mehrere 1000 Stunden ehrenamtliche Arbeit und einige 1000Km Fahrleistung, die unsere Helfer/innen privat mit ihren Fahrzeugen auf eigenen Kosten fuhren, um alles zu organisieren und auch um Dinge abzuholen und zu bringen.

 

Der aktuelle Zeitplan:

Die Sachspendensammlungen haben wir vorerst eingestellt, denn es kommen kaum noch Sachspenden. Geld wird weiter gesammelt. Wird ein Betrag in Höhe von 30.000 Euro erreicht, schicken wir ein ehrenamtliches aber doch professionelles Team zur polnisch/ukrainischen Grenze zum Einkaufen. Diese Hilfsgüter werden dann selbst in die Ukraine gebracht. Ob ab Ende Oktober zusätzlich wieder Sachspenden gesammelt werden, entscheiden wir dann zeitnah.

Es ist also HIlfe die Sinn macht und real ankommt. Spenderinnen und Spender (ab einer Spende von 100 Euro), können auf Wunsch Fotos vom Abtransport erhalten, wie Fotos von der Ankunft und Verteilung im Kriegsgebiet. Darüber hinaus veröffentlichen wir auch Fotos der Hilfe auf unserer Homepage.

 

Anmerkung:

Größere Mengen an Sachspenden (Firmenspenden/Herstellerspenden, etc.) sind immer möglich. Ab 20 Paletten benötigter Hilfsgüter, Format Europaletten, schicken wir einen Lkw außer der Reihe in die Ukraine. Wir finanzieren die Transporte durch Geldspenden und durch Beiträge unserer Fördermitglieder. Diese Quellen sind leider endlich. Deshalb freuen uns auch über Geldspenden, denn ein Lkw mit Begleitfahrzeug in die Ukraine kostet aktuell rund 6.000 € (40 Tonner + Begleitfahrzeug).

 

Was genau gesammelt wird, finden Sie auf unserer Seite:

-Sachspenden für Kriegsopfer.

 

Geldspenden für die Kriegsopfer kann man hier:

-Geldspenden für Kriegsopfer.

 

DHS hilft – Hilfe die ankommt, wir fahren selbst hin

Bilder ohne weiteren Kommentar